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Ziele
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Im Jahre 1992 hat sich die Staatengemeinschaft an der Konferenz von Rio mit
der nachhaltigen Entwicklung unseres Planeten befasst.
Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche weltweit die heutigen Bedürfnisse
zu decken vermag, ohne für künftige Generationen die Möglichkeit zu schmälern,
ihre eigenen Bedürfnisse zu decken.
Vor etwa 30 Jahren ist das Bewusstsein wiedererwacht, dass die Rohstoffvorräte
der Erde begrenzt sind. Heute beschäftigen uns neben der Sorge über die Knappheit
der Rohstoffe auch die mit deren Verbrauch verbundenen Auswirkungen auf die
Umwelt. Aus dieser neuen Not heraus hat die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung
das Prinzip der Nachhaltigkeit neu definiert.
Der Begriff der Nachhaltigkeit geht aber über den Bereich der Umwelt hinaus.
Nachhaltigkeit ist zu einem generellen Prinzip geworden, das ein Gleichgewicht
zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt fordert.
Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist keine Heilslehre mit einfachen Verhaltensregeln,
sondern verlangt eine sorgfältige problemorientierte Umsetzung auf lokaler Ebene.
Nur so kann das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung erreicht werden.
Die Agenda 21 ist eines von fünf an der Konferenz von Rio im Jahre 1992 unterzeichneten
Dokumenten. Die Agenda umfasst 40 Kapitel, wobei sich Kapitel 28 an die lokalen
Behörden richtet. In der Schweiz sind dies die Kantone, Regionen und Gemeinden.
Die Lokalbehörden spielen als Regierungsbehörden, die den Menschen am nächsten
stehen, im Erziehen und im Sensibilisieren der Öffentlichkeit für eine nachhaltige
Entwicklung eine entscheidende Rolle.
Der Regierungsrat will einen Anstoss geben, dass alle die Zukunft des Kantons
Solothurn aktiv mitgestalten. Wir laden alle Einwohnerinnen und Einwohner, die
Behördenmitglieder und die Unternehmen ein, an einer nachhaltigen Entwicklung
mitzuarbeiten.
Der Regierungsrat des Kantons Solothurn
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Geschäftsstelle Lokale Agenda 21 Kt. SO, Verein Region Thal, Tiergartenweg 1, 4710 Balsthal
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